LENA GANAHL, 2025

 

In Spaces of Resonance II entfaltet sich Julia Brennachers Malerei als räumlich-sinnliche Erfahrung: Die Ausstellung wird zur Komposition aus Bild, Farbe und Architektur, in der sich das Werk nicht nur zeigt, sondern den Raum selbst in ein Bild verwandelt. Der Titel verweist auf ein zentrales Prinzip von Brennachers Arbeit: das Resonieren – als formale, farbliche und atmosphärische Wechselwirkung zwischen den einzelnen Arbeiten, den Wandmalereien und dem Raum, in dem sie sich befinden. mehr

LIVIA KLEIN, 2025

 

 In der Ausstellung Companions erforscht Julia Brennacher (*1983, Innsbruck) die relationalen Dimensionen der Malerei und geht dabei der Frage nach, wie visuelle und materielle Elemente sich gegenseitig bedingen und im Raum neue Bedeutungsfelder erzeugen. Der Titel verweist auf dieses Beziehungsgeflecht: Malerei wird nicht mehr als isoliertes Objekt begriffen, sondern als Gefüge, das sich im Raum ausbreitet und in Dialog tritt. mehr


KARIN PERNEGGER, 2023

 

Mit dem Titel „Playing Field“ bezieht sich die Innsbrucker Malerin Julia Brennacher (*1983) nicht nur auf das Zusammenspiel der einzelnen Leinwandwerke in der Ausstellung, sondern auch auf ihre konzeptionelle Vorstellung von Abstraktion und Malerei als Impulsgeber für ihre künstlerische Praxis. Ihr Zugang nähert sich dabei einer Methodik variabler Spielzüge an, mittels derer die Künstlerin vielfältig ihren experimentellen Zugang zur abstrakten Malerei auslotet. mehr

BARBARA STEININGER, 2022

 

Julia Brennacher forciert einen analytischen, jedoch zugleich sinnlich spielerischen Umgang mit dem Medium der Malerei. Formalästhetische Basis hierfür ist das Projekt der Moderne, das die abstrakte Bildsprache als die ausschließliche malerische Artikulation definiert hat. Gestisch prozessuale Aspekte verbinden sich mit Geometrismen und konstruktiv monochromen Spielarten. mehr


GEORGIA HOLZ, 2021

 

A Bigger Picture, der Titel, den Julia Brennacher für ihre Ausstellung im RLB Atelier in Lienz gewählt hat, ist humorvolle Ansage und Geste der künstlerischen Selbstbestimmung zugleich. Er macht deutlich, dass die Künstlerin ihre Serie kleinformatiger abstrakter Malereien in einen größeren Zusammenhang stellt, der über das Einzelbild hinausgeht. So bezieht sich das ›größere Bild‹ nicht nur auf das Verhältnis der Einzelbilder zueinander und deren gegenseitige Beeinflussungen, sondern auch auf die räumliche Anordnung und das Verhältnis der Malerei zu der sie umgebenden Architektur. mehr